GENESIS - wer wir sind und was wir wollen

Die Gemeinschaft endoskopisch tätiger Internisten im Saarland GENESIS ist ein Verbund von niedergelassenen Internisten und Gastroenterologen, die in enger Kooperation die qualitäts- gesicherte Versorgung der saarländischen Bevölkerung auf gastroenterologischem Gebiet gewährleisten.

Der Gemeinschaft gehören über 30 gastroenterologisch orientierte und endoskopisch
qualifizierte niedergelassene Ärztinnen und Ärzte an.

In turnusmäßig stattfindenden Qualitätszirkelveranstaltungen diskutiert GENESIS aktuelle  Entwicklungen in der Gastroenterologie und definiert für die Gruppe verbindliche Standards.

Die beteiligten Ärzte arbeiten mit modernstem technischem Equipment, die Praxen sind 
überwiegend mit Chip-Videoendoskopen ausgerüstet.

Alle Mitglieder haben sich darüberhinaus zur freiwilligen Teilnahme an strengen externen Qualitätssicherungskontrollen insbesondere im Bereich der Hygiene verpflichtet, deren 
Missachtung zum Ausschluß aus der Gruppe führt.

Auf dieser Basis erbringen die Mitglieder von GENESIS ambulant pro Jahr ca. 40.000 
Gastroskopien (Magenspiegelungen) und 30.000 Koloskopien (Spiegelungen des
kompletten Dickdarmes) aus präventiver, diagnostischer oder therapeutischer Indikation.

Höchsten Stellenwert besitzt für die in GENESIS zusammengeschlossenen Praxen die
Prävention.

Ein kürzlich von GENESIS in Zusammenarbeit mit dem saarländischen Gesundheitsministerium initiiertes Projekt zur Prophylaxe und Früherkennung von kolorektalen Karzinomen (Darmkrebs) verfolgt das ehrgeizige Ziel, die Häufigkeit dieser tödlich verlaufenden Erkrankung im Saarland bis  2010 auf die Hälfte zu reduzieren.

Auf Initiative von Genesis konnten hierfür mittlerweile als Partner neben dem BDA (Bund der Allgemeinärzte Saar) und dem BDI (Bund der Internister Saar) auch die Saarländische Ärztekammer, die Kassenärztliche Vereinigung Saarland, die Stiftung Lebensblicke  (Sektion Saarland), sowie  mehrere Saarländische Krankenkassen zur Kooperation gewonnen werden.

Sie finden Ihren GENESIS-Arzt auf der Startseite oder unter der Rubrik Informationen.

Hier können Sie in die Satzung von GENESIS e.V. einsehen...

Darmkrebsvorsorgeuntersuchung - Was gesetzliche Krankenkassen zahlen in Kurzform

Vom Beginn des 50. Lebensjahres werden bei Vorsorgeuntersuchungen der Enddarm und der übrige Dickdarm untersucht. Zwischen dem 50. und 55. Lebensjahr haben Männer und Frauen Anspruch auf einen jährlichen Test auf okkultes Blut im Stuhl.

Ab dem 55. Lebensjahr können sowohl Frauen als auch Männer zur Darmkrebsvorsorge eine Koloskopie machen lassen. Ist der Befund unauffällig, haben sie nach frühestens zehn Jahren Anspruch auf eine zweite Koloskopie. Bei dieser endoskopischen Untersuchung des gesamten Dickdarms können Polypen als potentielle Vorstadien eines Karzinoms erkannt und sofort entfernt werden.

Ist die Koloskopie zur Früherkennung von Darmkrebs nicht gemacht worden oder die nachfolgende nach zehn Jahren nicht erfolgt, haben Frauen und Männer Anspruch auf Stuhluntersuchungen auf okkultes Blut im Abstand von zwei Jahren.

 

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© Die Magen-Darm-Experten, Ärzte-Genossenschaft Saar, 2009- IMPRESSUM -