Montag | 8-12 und 15-18 Uhr |
Termine für Berufstätige täglich von 7.00 bis 8.00 Uhr | |
Referent: Prof. Dr. med. H. Derouet
Schulungsräume
GP Dres. Denger/Sammler
Zum Grühlingsstollen 3
66299 Friedrichsthal
Schulungsräume
GP Dres. Denger-Sammler
Zum Grühlingsstollen 3
66299 Friedrichsthal
Weiterbildungspunkte bei der Ärztekammer beantragt (frühere Veranstaltungen wurden jeweils mit 10 Punkten bewertet)
Die Zertifizierung findet statt bei mindestens 8 Teilnehmern. Maximal 15 Teilnehmer sind vorgesehen. Kosten pro Veranstaltung für Ärzte 150 €, für medizinisch-technische Angestellte 100 € pro Veranstaltung (Getränke und kleiner Imbiss sind eingeschlossen). Die Curricula für die Durchführung der Schulungen sind zu den obigen Veranstaltungen verpflichtend. Sie können von den Teilnehmern über die Atemwegsliga bezogen werden oder auf Wunsch vor der Veranstaltung bei uns zum Selbstkostenpreis erworben werden.
Anmeldung bis zum 19.10.2010 möglich. Ansprechpartner Frau Bost: 06897/981919.
(hier können Sie sich das Anmelde-Formular downloaden)
Schulungsinhalte "Ambulantes Schulungsprogramm für COPD-Patienten" (COBRA):
COPD: Was ist das?
Schädigende Einflüsse verringern
Selbstkontrolle der Erkrankung
Richtig inhalieren
Therapie der COPD
Der Aktionsplan
Körperliche Aktivität
Exazerbation und Bronchialinfekt
Der Notfall
Schulungsinhalte "Nationales Ambulantes Schulungsprogramm für erwachsene Asthmatiker" (NASA):
Was ist Asthma?
Allergien
Selbstkontrolle
Richtig inhalieren
Der medikamentöse Stundenplan
Dosisanpassung
Körperliche Aktivität
Der Bronchialinfekt
Der Asthma-Anfall
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die ständige Impfkommision (STIKO) des Robert-Koch-Instituts empfehlen wie in jedem so auch in diesem Herbst die Impfung gegen das Influenza-Virus, das für die jährlich besonders während...[mehr]
Die Tage werden langsam kürzer und die Temperaturen sinken. Im Herbst beginnt die Erkältungszeit mit all ihren unwillkommenen Auswirkungen wie Husten, Schnupfen und Fieber. Doch was sind die Unterschiede zwischen einer...[mehr]
Die Zahl der Behandlungsfälle bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) ist zu gleichen Hälften zwischen den beiden „großen“ Krankheiten, Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa, aufgeteilt. Beide verlaufen schubweise, während...[mehr]
Seit Juli 2010 ist die Gemeinschaftspraxis Dres. Ralf Denger und Armin Sammler in Friedrichsthal durch die Kassenärztliche Vereinigung QEP-zertifiziert (QEP = Qualität und Entwicklung in Praxen®) Professionelles...[mehr]
"Darmkrebsvorsorge rettet Leben" - unter diesem Motto engagieren sich Magen-Darm-Spezialisten seit Jahren im Saarland wie auch bundesweit für eine möglichst flächendeckende Nutzung der präventiven Darmspiegelung. Zahlreiche klinische Studien belegen die hohe Trefferquote der Koloskopie bei der Entdeckung von sogenannten Darmpolypen, die sich zu bösartigen Vorstufen des Darmkrebs entwickeln können. Eine im Saarland vom deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) durchgeführte Studie hat sich mit der Frage befasst, inwieweit sich diese Ergebnisse auch im allgemeinen Bevölkerungsschnitt bestätigen. Professor Hermann Brenner vom DKFZ hat dazu zusammen mit anderen Wissenschaftlern 3300 Saarländer in die Studie einbezogen, die an dem gesetzlichen Programm zur Darmkrebs-Früherkennung, dem sogenannten „Screening“, teilgenommen haben. Alle Teilnehmer wurden danach gefragt, ob sie in den letzten zehn Jahren vor der Screening-Koloskopie bereits eine Darmspiegelung haben vornehmen lassen.
Die Ergebnisse der Forscher zeigen deutlich den Nutzen der Untersuchungsmethode. Bei den Probanden, die bereits früher eine Koloskopie hatten vornehmen lassen, zeigten sich signifikant weniger fortgeschrittene Krebsvorstufen als bei jenen, die sich erstmalig koloskopieren ließen. So wurden bei 11,4 Prozent der erstmalig Untersuchten fortgeschrittene Krebsvorstufen entdeckt, bei denjenigen, die eine schon zuvor eine Darmspiegelung hatten, waren es dagegen nur 6,1 Prozent. Die Wissenschaftler untersuchten auch das Auftreten fortgeschrittener Krebsvorstufen bezogen auf die verschiedenen Bereiche des Dickdarms. Dabei haben sie herausgefunden, dass im linken oder auch „absteigenden“ Darmabschnitt, dem letzten Teil vor dem Enddarm (wo Krebs besonders häufig auftritt), bei den Studienteilnehmern mit wiederholter Darmspiegelung 66 Prozent weniger fortgeschrittene Krebsvorstufen entdeckt wurden, als bei der Gruppe ohne vorangegangene Koloskopie.
Quelle: Pressemitteilung des DKFZ